Vortrag zur anarchistischen Bolschewismuskritik

Eigentlich ein Phänomen der 70er und 80er Jahre, lässt sich heute erkennen, dass K-Gruppen oder allgemein Organisationen marxistisch-leninistischer Ausprägung seit einiger Zeit an Zulauf und Popularität gewinnen. Emsig arbeiten sie daran eine neue, aus talentierten Kadern bestehende Vorhut zu bilden, die uns von den Fesseln des Kapitalismus befreien, uns die Freiheit und Gleichheit erkämpfen soll. Doch lassen sich ihre Versprechen halten? Welche Antworten bietet die Geschichtsschreibung und zeichnet sich etwa schon in ihrem Programm ein Weg gen Barbarei ab?

Der Bremer Historiker Helge Döring, bekannt für seine Arbeit am Institut für Syndikalismusforschung (SyFo), führt uns an diesem Abend entlang dem roten Faden der bolschewistischen „Revolutionäre“, zeigt deren Verrat an der russischen Revolution, aber auch die Alternative einer libertären, anarchistischen Lebensweise auf.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich über das Thema auszutauschen. Für Essen, diverse Warm- und Kaltgetränke, aber auch Infomaterialien und einen Büchertisch wird gesorgt sein.

Infos zur Veranstaltung:

Ort: Solizentrum Lübeck (Willy-Brandt-Allee 11, Lübeck)
Datum: Samstag, 25. April 2026
Uhrzeit: 19:00

Barriereinfos

Die Räume auf dem Gelände sind ebenerdig oder per Rampe erreichbar. Eine explizit barrierefreie Toilette steht nicht zur Verfügung. Es gibt Parkplätze in der Nähe des Gebäudes.